Unser Service

Beratungs­zuschüsse erhalten

Die Beratungsförderung wird durch Zuschüsse des Bundes, Landes und des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Darüber hinaus bestehen in der Region Ostwürttemberg aber auch ehrenamtliche Netzwerke, wie die Senior-Experten (SES) und die Pegasus-Vereine, in denen sich ehemalige erfahrene Führungskräfte und Unternehmer engagieren und ihr Wissen weitergeben. Wir, die IHK Ostwürttemberg sind regionaler Partner der unterschiedlichen Beratungsförderprogramme von Bund und Land. Wir beraten Unternehmen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten und vermitteln auch Kontakt zum SES und Pegasus.

Förderung unternehmerischen Know-hows

Das Förderprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich sowohl an junge als auch langjährig bestehende Unternehmen und erlaubt eine Bezuschussung von bis zu 50 Prozent! Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten sogar 90 Prozent Zuschuss bis zur Bemessungsgrundlage von 4.000 Euro.
Ihre Experten bei der IHK Ostwürttemberg informieren umfassend zu Ihren Möglichkeiten.
Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Antragstellung erfolgt online. Eine der eingeschalteten Leitstellen, wie beispielsweise der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), prüft den Antrag und informiert den Antragstellenden.
Elke App und Alexander Paluch von der IHK Ostwürttemberg weisen darauf hin: „Es ist wichtig, vor Beratungsbeginn erst den Antrag zu stellen und die Bestätigung durch die Leitstelle abzuwarten. Denn eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.“

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem Regionalpartner wie der IHK Ostwürttemberg führen.

Förderung durch den Bund und ESF

Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert.
Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Beratungen vor einer Gründung können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden. Die Bundesländer bieten jedoch Zuschüsse zu den Beratungskosten und/oder eine kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase an.
Die IHK Ostwürttemberg ist Regionalpartner des Programms und berät Unternehmen vor Ort. Sie informiert über die unterschiedlichen Zuschussmöglichkeiten. Junge Unternehmen (bis zwei Jahre nach Gründung) erhalten maximal 50 Prozent Zuschuss bis max. 2.000 Euro. Bestehende Betriebe bekommen auch 50 Prozent, aber nur bis maximal 1.500 Euro. Auch Unternehmen in Schwierigkeiten haben die Chance, Beratungskosten bezuschusst zu bekommen. Sie erhalten sogar 90 Prozent Zuschuss bis zu 2.700 Euro. Möglich wird dies durch Zuschüsse des Bundes und des Europäischen Sozialfonds ESF.

Förderung durch das Land

Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt Gründer und bestehende Betriebe mit einem breiten Förderangebot. Hier gibt es Kurzberatungen und  Exportberatungen, bei denen bis zu sechs Beratungstage bezuschusst werden oder auch längerfristige Coaching-Maßnahmen zum Beispiel für Umstrukturierungen, Innovationsvorhaben oder Unternehmensnachfolgen. In diesem Bereich arbeitet die IHK Ostwürttemberg eng mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) in Baden-Württemberg zusammen und veranstaltet regelmäßige Sprechtage, an denen sich Betriebe individuell und im Erstgespräch kostenfrei beraten lassen können.

SES und Pegasus

Ein weiteres Netzwerk mit vielen Experten sind die Pegasus-Vereine und der Senior-Experten-Service. Bei Pegasus engagieren sich regionale Führungskräfte und Unternehmer, die Know-how und Netzwerke zur Verfügung stellen. Die Senior-Experten vom SES sind bundesweit organisiert. Doch auch hier gibt es einen Regionalkoordinator, der je nach Beratungsanfrage entsprechende Experten identifiziert. Da die SES-Berater versichert sind, müssen Betriebe eine Einsatzanforderungsgebühr bezahlen, die SES-Berater erhalten nur ein „Taschengeld“ und ihre Fahrtkosten ersetzt.

IHK-Experten beraten

Unsere Experten informieren in persönlichen Beratungsgesprächen die IHK-Mitgliedsunternehmen zu allen Fördermöglichkeiten.
Elke App, Tel. 07321 324-186, app@ostwuerttemberg.ihk.de und Alexander Paluch, Tel. 07321 324-179, paluch@ostwuerttemberg.ihk.de