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Brexit: Die Hängepartie für die Unternehmen geht weiter
Das Vereinigte Königreich (UK) und die EU ringen weiter darum, ob sich das UK mit oder ohne einen Deal aus der EU herauslösen wird. Auch nach den jüngsten Entwicklungen in London scheint die Unsicherheit für die Unternehmen auf beiden Seiten das Kanals nicht geringer zu werden. Derweil hat die EU-Kommission am 4. September 2019, also acht Wochen vor dem wahrscheinlichen Brexit am 31. Oktober 2019, in ihrer sechsten Mitteilung zur Vorbereitung auf den Brexit ihre Aufforderung an die EU-27 bekräftigt, sich auf ein "No-Deal"-Szenario vorzubereiten. Darüber hinaus hat sie dem Europäischen Parlament und dem Rat vorgeschlagen, die Fristen bei den No-Deal-Notfallmaßnahmen der EU auf das voraussichtliche Brexit-Datum (31.10.) anzupassen.
Außerdem hat die EU-Kommission vorgeschlagen, bestehende Europäische Solidarfonds (780 Millionen Euro) zu nutzen, um Unternehmen zu unterstützen, die durch die Folgen eines "No-Deal"-Brexit besonders betroffen sein werden. Diese Vorschläge müssen vom EU-Parlament und vom Rat noch gebilligt werden. Weitere Informationen finden Sie in diesem Brexit-Update.