Änderungen in der Lohnsteuer

Besteuerung von Elektro- und Hybridfahrzeugen

Seit Jahreswechsel gilt für Elektro- und Hybridfahrzeuge wird bei der privaten Nutzung durch den Arbeitnehmer statt, wie bisher, 1 Prozent des inländischen Brutto-listenpreises nur noch 1 Prozent des halbierten inländischen Bruttolistenpreises bei der Bewertung des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung gelten. Die gleiche Halbierung erfolgt bei den Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte (also bei 0,03 Prozent und 0,002 Prozent).
Daneben wird auch für Elektro- und Hybridelektro-Fahrzeuge weiterhin die Fahrtenbuch-methode zulässig sein
Anzuwenden ist die Neuregelung für Elektro- und Hybridelektro-Fahr-zeuge, die extern aufladbar sind und die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Dezember 2021 angeschafft oder geleast werden. Bei extern aufladbaren Hybridelektro-Fahrzeugen muss das Fahrzeug die Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 des Elektromobilitätsgesetzes erfüllen. Dies bedeutet die Reichweite muss mindestens 40 km betragen und das Fahrzeug muss einen bestimmten CO2-Wert (maximal 50 g je km) einhalten.
Es wird erwartet, dass die Finanzverwaltung noch Erläuterungen veröffentlichen wird.
Seit 1. Januar 2019 ist die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Tickets für den öffentlichen Nahverkehr an Arbeitnehmer zur Nutzung für Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte aber auch für andere Privatfahrten nach § 3 Nr. 15 EStG steuerfrei. Steuerfrei bleiben auch Zu-schüsse des Arbeitgebers zum Kauf dieser Tickets durch den Arbeitnehmer.
Auch ist seit 1. Januar 2019 die Überlassung von dienstlichen Fahrrädern zur privaten Nutzung an Arbeitnehmer steuerfrei. Die Steuerbefreiung gilt bis 31. Dezember 2021. Das Fahrrad muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zur Verfügung gestellt werden