PAUL HARTMANN AG

Bleibt auf Wachstumskurs

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 93,4 Mio. EUR) und damit um 3,3 Prozent unter dem Wert von 2017. Maßgeblich für den leichten Rückgang des EBIT waren der allgemeine Preisdruck in den Absatzmärkten, anhaltend hohe regulatorische Kosten und die Aufwendungen für Struktur- und Wachstumsinvestitionen. Mit einer soliden Nettofinanzposition von rund 66 Mio. EUR und einer Eigenkapitalquote von über 60 Prozent bleibt Hartmann finanziell weiterhin robust aufgestellt.  
Das dritte Quartal 2018 bestätigt die Wettbewerbsfähigkeit von Hartmann: „Wir haben es geschafft, die Auswirkungen des Preisdrucks sowie der Wechselkurseffekte zu kompensieren und unser Wachstum auf Kurs zu halten“, sagt der Vorstandsvorsitzender Andreas Joehle. „Trotz der Aufwendungen durch Struktur- und Wachstumsprojekte, den Investitionen in die Vertriebsorganisationen und die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung liegen wir auch beim EBIT im Rahmen der Erwartungen.“ Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate bestätigt Hartmann den Ausblick mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem moderaten Rückgang des EBIT für das Gesamtjahr 2018. Joehle weiter: „Mit den Zukunftsinvestitionen verschafft sich Hartmann mittel- bis langfristig Wettbewerbsvorteile und erschließt zusätzliche Marktpotenziale für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.“