VOITH

Solides Wachstum und starke Bilanz

Voith ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 (zum 30.9.2018) sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz auf währungsbereinigter Basis trotz einer temporären Schwäche des Konzernbereichs Hydro solide gewachsen. „Der Voith-Konzern ist weiter in robuster Verfassung. Wir haben in den vergangenen Jahren strukturelle und finanzielle Herausforderungen gemeistert, wichtige strategische Weichen gestellt, unsere operative Ertragskraft verbessert und die Finanzlage des Unternehmens erheblich gestärkt. Nun geht es darum, durch eine Stärkung des Kerngeschäfts und den Ausbau der digitalen Aktivitäten die Wachstumsdynamik zu verstärken und dabei unsere Profitabilität nachhaltig weiter zu steigern“, erklärte Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.
Der Auftragsbestand betrug zum Geschäftsjahresende 5,17 Mrd. Euro und blieb damit gegenüber dem hohen Vorjahresstand (5,19 Mrd. Euro) nahezu unverändert. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 4 Prozent, unter Berücksichtigung der negativen Währungseffekte blieb er mit 4,21 (Vorjahr: 4,22) Mrd. Euro nahezu stabil. Auf der Ergebnisseite bestätigte sich auch die robuste Verfassung des Kerngeschäfts. Trotz eines erheblichen Ergebnisrückgangs bei Hydro blieb das addierte Betriebsergebnis der drei Kernbereiche mit 267 Mio. Euro nur moderat unter dem Vorjahreswert (304 Mio. Euro), weil insbesondere Paper sein sehr gutes Vorjahresergebnis weiter steigern konnte. Die Umsatzrendite im Kerngeschäft sank auf 6,4 (7,3) Prozent, der ROCE reduzierte sich auf 15,1 (15,9) Prozent. Das ausgewiesene Betriebsergebnis des Voith-Konzerns aus fortgeführten Aktivitäten lag wegen der weiterhin hohen Anlaufinvestitionen für die Umsetzung der digitalen Agenda bei 211 Mio. Euro, nach 254 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 53 Mio. Euro, eine Steigerung um 61 Prozent gegenüber dem um den KUKA-Effekt bereinigten Vorjahreswert (33 Mio. Euro).