RUD vergibt erstmals Otto Rieger-Preis

Die besten Prüfungsteilnehmer 2018

380 hervorragende Prüfungsteilnehmer

Auch in diesem Jahr konnte die IHK Ostwürttemberg bei ihrer Bestenehrung im CongressCentrum in Heidenheim am 15. November 2018 zahlreiche Jugendliche für ihre Spitzenleistungen auszeichnen. An den Winter- und Sommerprüfungen 2018 nahmen insgesamt 2.008 Auszubildende aus 39 kaufmännischen und 62 gewerblich-technischen Berufen teil. Davon erhielten 380 Prüfungsteilnehmer für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen Preise und Belobigungen. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle freute sich über dieses tolle Ergebnis und gratulierte den Absolventen.
IHK-Bestenehrung_Gruppe_groß

3 Landesbeste

Besonderes gratulierte sie den drei Landesbesten in ihren jeweiligen Berufen Lisa-Marie Bauder von der Carl Zeiss AG, Florian Pantleon von Umicore Galvanotechnik GmbH sowie Jana Sophie Schweizer von Carl Edelmann GmbH & Co. KG.
20 Prozent aller Prüfungsteilnehmer erhalten bei der Bestenehrung Preise und Belobigungen.
„Dies belegt, dass nicht nur die Auszubildenden in unserer Region spitze sind, sondern auch dass berufliche Bildung nur im Netzwerk, nur in einer gut funktionierenden Partnerschaft und nur im Duett aus Theorie und Praxis funktioniert. Dafür dass dieses Duett so gut klingt, wie es klingt, bedanken wir uns bei allen Beteiligten und ehrenamtlich Engagierten und insbesondere bei den ausgezeichnet ausbildenden Betrieben der Region“,
fasst Michaela Eberle die sehr guten Leistungen der Absolventen zusammen. Damit hätten die jungen Fachkräfte hervorragende Perspektiven für eine berufliche Karriere. Die sehr hohe Zahl an Prüfungen konnte nur gemeistert werden, weil rund 1.700 Fachkräfte aus Unternehmen und Berufsschulen sich jährlich ehrenamtlich in rund 470 Prüfungsausschüssen engagieren und die Prüfungen abnehmen. Für diesen wertvollen Einsatz bedankt sich Michaela Eberle bei allen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, denn diese ehrenamtliche Tätigkeit ermögliche die duale Ausbildung auf diesem hohem Qualitätsniveau zu halten.

Dank an Ausbildungsbetriebe, Eltern und Schulen

Auch Landrat Thomas Reinhardt, Landkreis Heidenheim, gratulierte den hervorragenden Absolventen und hob den hohen Stellenwert der dualen Berufsausbildung in seiner Festrede hervor. IHK-Präsident Markus Maier gratulierte in seiner Ansprache den Jugendlichen zu ihren besonders guten Leistungen. Die jungen Facharbeiter haben in ihrer Ausbildung und ihren Prüfungen Durchsetzungsvermögen und Ausdauer bewiesen. Und genau dies wird auch in Zukunft von ihnen in der modernen Arbeitswelt abverlangt, denn die Entwicklungssprünge und die damit verbundenen fachlichen Anforderungen an die jungen Absolventen werden immer größer, so Maier. Doch die Jugendlichen haben mit ihrer Ausbildung eine hervorragende Basis geschaffen auf die aufgebaut und die weiterentwickelt werden kann. Den Absolventen stehen sehr gute berufliche Chancen und vielfältige Karrieremöglichkeiten offen. Als guten Rat gab Markus Maier den Jugendlichen mit auf den Weg, dass sie sich nicht von extremen Meinungen irritieren lassen sollen. Damit ging er auf die Vorkommnisse im Sommer dieses Jahres in Chemnitz ein.
„Deutschland ist eines der sichersten, demokratischsten und wohlhabendsten Länder der Welt - und das soll auch so bleiben“,
appellierte Maier an die Jugendlichen. Am Ende dankte er den Eltern und Partnern der Ausgezeichneten; sie hätten durch ihre Unterstützung und Begleitung einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg. Ein großer Dank gebührt auch den Ausbildungsbetrieben und den Schulen, die mit ihrem Engagement in die Ausbildung junger Menschen, einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

Erstmalig Vergabe des Otto Rieger-Preises

Ein weiteres Highlight war die erstmalige Vergabe des Otto Rieger-Preises durch die Otto Rieger-Stiftung. Die Auszeichnung ging an den besten Auszubildenden in Ostwürttemberg Manuel Schmid, der eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Heidenheim absolvierte. Dr. Jörg S. Rieger, Geschäftsführer der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG und Vizepräsident der IHK Ostwürttemberg gratulierte Manuel Schmid und würdigte seine hervorragende Leistung. In seiner Laudatio hob Rieger den Sinn des Otto Rieger-Preises hervor. Im Mittelpunkt der Stiftung stehe die nachhaltige, zeitgerechte und zukunftsgerichtete Förderung des jugendlichen Nachwuchses. Mit dem Otto Rieger-Preis  wolle das Familienunternehmen die Nachwuchsförderung als Unternehmensziel verwirklichen. Für die Jugendlichen soll dieser Geldpreis ein Leistungsansporn sein.
Dr. Jörg S. Rieger:
„Wenn sich nun heute erstmals diese Verleihung des Otto Rieger-Preises im kongenialen Verein mit unserer Industrie- und Handelskammer vollzieht und auch künftig ein wichtiger Programmpunkt der Besten-Ehrung sein darf, so schulden wir der IHK seitens der Otto Rieger-Stiftung dafür Anerkennung und Dank. Ich sage dies zugleich im Namen meines Vaters als Vorsitzendem der Stiftung und meiner Brüder Johannes und Benjamin.“
Zugleich sei es ein unabweisbares Symbol für die stete Bereitschaft der IHK, den Weg der Nachwuchsförderung gemeinsam mit ihren Mitgliedsfirmen  zu gehen.