Ihr Standort: heute und morgen

“Wir lieben Ostwürttemberg“

Ostwürttemberg hat viele Talente, als Wirtschaftsstandort mit Potential aber auch noch einige offene Wünsche. Das meinen zumindest wir und geben deshalb auf den folgenden Seiten nicht nur einen Einblick in den Standort heute, sondern richten den Blick auch auf morgen. Denn so verstehen wir IHK und #WirfürSie in Wirtschaftsförderung, Gesamtinteressenvertretung und Politikberatung.
Der Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg ist so vielfältig wie seine Zentren: Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd. Was den Wirtschaftsstandort verbindet: seine Unternehmen arbeiten eng miteinander, immer innovativ, stets verantwortungsvoll und herzlich gemeinsam mit uns und den Menschen in und außerhalb der Region. Verbindend sind aber auch Herkunft und Zukunft in Ostwürttemberg, denn sie begegnen sich hier eng, wie kaum anderswo, kaum andernorts. Wo gründen sich sonst die Wurzeln deutscher Industriegeschichte ebenso dort, wo Schlüsseltechnologien zur industriellen Zukunft erforscht, entwickelt und realisiert werden.

Von gestern ins heute: Veränderung erfolgreich gelungen

Ostwürttemberg gelang der Brückenschlag vom Eisenerzabbau bis hin zur Digitalisierung. Die Region beheimatet Weltmarktführer und „versteckte“ Champions; in der Metallverarbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau, begleitet von wissensintensiven und technologieorientierten Dienstleistungsunternehmen, die eingebettet in einen attraktiven Arbeits- und Lebensort mit Kunst, Kultur, Sport und Bildung erfolgreich agieren. Sie lesen:
„Wir lieben Ostwürttemberg“.
Und wir betrachten es als unsere Pflicht und Aufgabe, den Wirtschaftsstandort, so wie in den letzten 152 Jahren der IHK-Geschichte auch, in die Zukunft zu begleiten, zu unterstützen und bei seiner weiteren Entwicklung mitzuwirken. Es ist gewissermaßen eine Kunst; denn Kunst ist auch „nie fertig“.
Wenn wir heute vom Standort Ostwürttemberg sprechen, sind das knapp 450.00 Menschen in einer Region mit starker und ausgewogener Wirtschaftsstruktur zugleich, mit innovationsstarken und forschungsstarken Unternehmen, die viel in „Talente und Patente“ investieren und damit erfolgreich sind und sich im Ergebnis „Hidden Champions“ und Weltkonzerne schreiben. Das zeigt auch das Standortportrait, das mit beeindruckenden Zahlen, Daten und Fakten unser Ostwürttemberg vorstellt. Auch die Pendlerstatistik bescheinigt Ostwürttemberg als attraktiven Lebensort; und der Bedarf an Talenten, den die Wirtschaft der Region hat, wird über den Bericht zum Fachkräftemonitor deutlich. Schauen wir schließlich auf einen exemplarischen „Tag in Ostwürttemberg“ hier sehen wir genau diese Vielfalt, diesen Fleiß, die Innovationskraft und damit das, was den Ostwürttemberger ausmacht: nämlich „arbeiten, nicht reden“, oder  auf schwäbisch:
„schaffa, net schwätza“.

Von heute nach morgen… sind wir auf dem Weg

Denken wir an morgen, und eben nach dem Prinzip, dass ein Standort gewissermaßen nie fertig ist, so gibt es noch einiges, das es gilt, voranzutreiben und weiter zu entwickeln. Wir als IHK haben dabei viele Ideen und Anregungen, auch von Ihnen und der Wirtschaft in Ostwürttemberg, parat. Denn wir gestalten gerne mit der Wirtschaft, mit Ihnen gemeinsam, den Standort 2025: analog in Zukunftsworkshops mit unserer IHK-Vollversammlung, in vielen Gesprächen, über unsere Netzwerke und im persönlichen Austausch, aber eben auch digital. Und dazu dürfen wir Sie gerne aufrufen, über unser Standort-Vorschlagswesen online mitzugestalten.
Drei Themen, die für den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg unseres Erachtens wichtig sind, wo es zum einen wirtschaftspolitische Wünsche und zum anderen auch Aufgaben für uns als IHK gibt: Ausbildung, Weiterbildung, Infrastruktur und Digitales, Fachkräftesicherung und -gewinnung.
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Für uns stellen sich die Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung beispielsweise dahingehend dar: wie müssen sich Ausbildung und Qualifizierungen weiter verändern und anpassen, welche Lehr- und Lernformen benötigen Auszubildende und Fachkräfte, welche, Erst- und Anpassungsqualifizierungen benötigen beispielsweise diejenigen, deren Branchen sich verändern. Einiges ist bereits neu, ob in der Berufsorientierung, inhaltlich bei den Zusatzqualifikationen und Trainings während der Ausbildung und auch ganz konkret, mit neuen Bildungs- und Lernmöglichkeiten, wie unserem IHK-Bildungszentrum. Aber vor allem interessiert uns stets, was benötigen Sie, die Wirtschaft in den nächsten Jahren an begleitender Bildung für die Mitarbeitenden? Sagen Sie es uns oder gestalten Sie mit in unserem Weiterbildungsbeirat. Unser Team der Weiterbildung freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Wir sehen aber ebenso die Infrastruktur, auch im digitalen Sinn und damit den Verkehr und die Mobilität insgesamt, als überaus herausragenden Standortfaktor. Dazu gibt es bereits ein Bündel an Forderungen und Ideen, die wir gemeinsam mit Ihnen, der Wirtschaft erarbeitet haben. Darin wird der Bedarf skizziert, um den Wirtschaftsstandort nachhaltig attraktiv zu halten. Wir zögern nicht, das gesammelt gegenüber der Politik darzulegen und mitzugestalten, um dabei als „erste Adresse“ der regionalen Wirtschaft Ihre Interessen zu vertreten.
Die Menschen sind das wichtigste Gut, denn sie sind die unternehmerischen „Assets“, die Sie, die Wirtschaft, ausbilden, die Sie finden und entwickeln und mit denen Sie die Zukunft und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gestalten und sichern. Auch dafür benötigt es heute andere Konzepte als gestern: strategisches und gemeinsames „an einem Strang ziehen“, neue Ideen und Wege, um auch weiterhin die richtigen Menschen, am richtigen Ort für den Einsatz bei Ihnen, der regionalen Wirtschaft begeistern zu können. Wir als IHK leisten dabei unseren Beitrag, in dem wir unsere Projekte und Maßnahmen stetig weiterentwickeln und den aktuellen und künftigen Bedürfnissen anpassen. Was dabei heute beispielsweise anders ist als noch vor wenigen Jahren, sind Themen wie Maker-Veranstaltungen, Start-up-Projekte, Azubimarketing, Teilqualifizierungen, Leichtbau, Industrie4.0 für Azubis, new-work, Projekt- und Social-Themen in der Weiterbildung, Netzwerke mit Mehrwert, wie beispielsweise das am digiZ verankerte IT-NOW und weitere, damit die Wirtschaft davon profitieren und sich vernetzen kann.

Warum Veränderung positiv ist? Sie bringt uns weiter

Wir können also mit den Angeboten an Schüler und Jugendliche, durch den Mix an gut ausgebildeten und hochqualifizierten Beschäftigten, einem Coaching und Qualifizierungsangebot, das den morgigen Anforderungen der Wirtschaft in Ostwürttemberg gerecht wird und unserer unnachgiebigen Art bei der politischen Arbeit sowie dem Gestalten bei standortrelevanten Projekten die richtigen Weichen stellen. Es gilt schließlich nicht nur, sich anzupassen, sondern sich immer wieder neu zu justieren.
Denn wenn sich Branchen, Geschäftsmodelle und damit vielleicht ganze Sektoren verändern, wird dies den Regionen gelingen, die HEUTE bewusst wahrnehmen, was MORGEN kommen wird. Und für all das sind maßgeblich wir: die Menschen.
Fassen wir alles zusammen, dann können wir auf einen „fast fertigen“ Standort Ostwürttemberg blicken. Da es jedoch immer bei diesem „fast“ bleiben wird, arbeiten wir für den Standort und für die Wirtschaft stetig weiter: jederzeit und immer gerne - auch  gemeinsam mit Ihnen -  an den beschriebenen aber vielleicht auch weiteren Themen. Diese zwar Notwendigkeit, aber längst nicht Selbstverständlichkeit des stetigen und gemeinsamen Gestaltens, macht uns ganz sicher erfolgreich. Und wenn es gelingt, die DNA Ostwürttembergs des
„Erfinderisch sein auch ohne Not“
weiterhin für den Standort zu begleiten, ist ein Stillstand, zumindest unseres Erachtens bei einer tollen, engagierten und innovativen Wirtschaft wie der unseren, nicht in Sicht.
Alles, was Sie uns schon immer sagen wollten oder möchten und bei dem Sie der Meinung sind, wir sollten dies auch für den Standort mitbedenken, das sagen Sie uns gerne. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, und wir freuen uns, wenn Sie persönlich mitgestalten möchten in unseren Netzwerken.
Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg